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D-Bo
2004 verlässt Bushido ‚Aggro Berlin’ und wird von ‚Universal Music’ unter Vertrag genommen. Inzwischen hat er das Kapital und die richtigen Beziehungen um einen neuen, aber realistischeren Versuch zu wagen, ein eigenes Label zu gründen. Überzeugt davon, dass D-Bo der richtige Partner dafür wäre, lockt er den Northeimer nach Berlin. ‚ersguterjunge’ wird geboren. Die Erfolgsgeschichte dieses Labels ist hinlänglich bekannt und auch D-Bo veröffentlicht drei weitere Soloalben (2005 „Deo Volente“, 2006 „Seelenblut“ & „2007 Sans Souci“, dessen Single mehrfach auf Platz eins der MTV TRL-Urban-Charts gevotet wird), ist an drei Labelsamplern beteiligt, produziert Beats und ist ein entscheidender Faktor im Management der Plattenfirma. Das Resultat sind 2 Platin- und 8 Goldauszeichnungen für Tonträger des Labels, an deren Erfolg auch D-Bo maßgeblich beteiligt war. Seine eigene Musik wird überwiegend als „ehrlich“, „deep“ und „wenig Hip Hop-konform“ bezeichnet und genau so sieht auch Danny Bokelmann sein Verhältnis zur sonstigen Szene.